Das digitale Phänomen: 30 Jahre Netzpolitik im Spiegel der Sozialforschung

Es gibt gute Gründe, ein Arbeitspapier nicht zu veröffentlichen: Nicht perfekt, könnte man mehr draus machen, Unsicherheit ob der Resonanz … Und es gibt Gründe, es dennoch zu tun: Wenn der Inhalt relevant scheint für gesellschaftliche Debatten, wenn man Austausch sucht und bieten möchte – und wenn man sich entschieden hat, was Neues zu beginnenen, aufbauend auf dem Vorhandenen.

Deshalb lade ich ein, zu lesen: Das digitale Phaenomen: 30 Jahre Netzpolitik im Spiegel der Sozialforschung.

Der Literaturbericht beleuchtet die Ursprünge deutscher Netzpolitik ab den 80er Jahren, insbesondere die frühen Infrastruktur- und Anwendungsplanungen sowie den Diskurs zu den sozialen Kosten der digitalen Vernetzung. Er integriert diese frühen Einsichten in die spätere Netz- (Internet) und Netzpolitikentwicklung (Internationalisierung, Privatisierung,  Internet Governance, Multi-Level-Governance) der 90er Jahre. Er versucht, zu erklären, wie die jüngeren netzpolitischen Politisierungsprozesse im Kontext der Digitalisierung verstanden werden können. Er gibt einen Überblick über die  komplexe Netzpolitik, in deren Zentrum die Gestaltung gesellschaftlicher Vernetzung verortet wird, welche a) die Technologie- und Infrastrukturgestaltung, b) die Gestaltung gesellschaftlicher Regelungssysteme, z.B. in Recht und Wirtschaft, sowie c) die Politisierung und Bearbeitung der sozialen Kosten der digitalen Vernetzung umfasst. Er schließt in der Hoffnung auf das Internet als Segen für die digitale Gesellschaft.

Was ich damit machen möchte? Einen internationalen Vergleich. Mehr dazu in Kürze. Ich freue mich auf die Debatte.

#rpTEN

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